Evakuierung und Flutung

1.30 Uhr: Aufruf der Übigauer durch die Polizei, Übigau zu verlassen, ca. 15 Uhr, Zwangsevakuierung Übigaus, Übigauer ohne Verwandte werden in das Gymnasium Dresden-Klotzsche gebracht. Zwischenzeitlich wurde sogar die Sprengung der Eisenbahnbrücke über die Flutrinne wegen angeschwemmtem Treibgut erwogen.

Um die Flutrinne zu entlasten, sollte das Gebiet des geplanten Gewerbegebiets Kaditz-Mickten und Elbepark laut aktueller Fernsehberichterstattung geflutet werden (frühere Hochwasserausgleichsflächen). Ein Überlaufen des Deiches der Flutrinne kam dem zuvor. Der schnell steigende Pegel hatte erhebliche zerstörerische Auswirkungen bis hin zur Leipziger Straße, Trachauer Bahnhof (Wasserstand bis 1,5 Meter z.B. auf der Wächterstraße)